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Die Geschichte des Wassers

 

 

 

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Roman


Verlag. Ullstein fünf


Hardcover


224 Seiten


Erschienen: 2019

 

Lorenz der Erzähler in diesem Roman, hat in Wien Deutsch auf Lehramt inskribiert, im Nebenfach belegt er Kultur- und Sozialanthropologie. Es entpuppt sich als das interessantere Studium.

 In den Semesterferien bereist er 2011 Syrien. Im kurdischen Teil Syriens lernt er Elena eine Fotografin und den syrischen Kurden Zaim, genannt „Z“ kennen, der davon träumt ein großer Boxer zu werden.

 In Ghana wird Lorenz Zeuge exorzistischer Riten, in denen er Parallelen zum Boxsport entdeckt.

 Das Boxen ist längst sein Lebensmittelpunkt geworden.

Zurück in Wien, nimmt er sich vor, als Forschungsmilieu einen Boxclub zu wählen.                      

Er trainiert im Jos Gym, macht eine Probetraining und wird für die Staatmeisterschaft aufgebaut. Das Finale verliert er 3:2 nach Punkten. Z. gelingt die Flucht nach Wien. Er bekommt einen Kampf, den er verlieren sollte, aber er gewinnt. Es kommt zu einer Schlägerei mit Männern des Gegners. Beim Nachausweg mit Elena wird Lorenz Zusammengeschlagen, Elena fotografiert, aber hilft Lorenz nicht. Er zertrümmert die Kamera von Elena.

Ein Streit der eskaliert war, er ruft Simon seinen Trainer an, er ist unterwegs ins Krankenhaus. Simon kommt ins Krankenhaus, Lorenz rechte Hand ist gebrochen. Übermorgen können wir loslegen, ganz locker, die Beine fordern, Rücken und Schultern meint Lorenz. Vor Lorenz steht Simon mit zwei Bechern Kaffee und starrt auf den Faden Blut, der die Innenseite seiner Linke entlangrinnt, er lächelt ihm zu. Übermorgen also wieder.

Die Besessenheit von einer Idee, für Z und Lorenz das Boxen, der Kampf, für Elena die Fotos,

 ist das zentrale Motiv dieses Romans.

In diesem Buch wird der Boxsport so beschrieben, dass er nicht nur brutal ist, es gibt auch eine schöne Seite dieses Sports, den ich bislang als brutal und primitiv abgelehnt habe.

Etwas verwirrend am Anfang zu lesen, weil die Szenen oft zwischen Wien und Syrien wechseln, je länger ich las, desto besser gefiel mir das Buch.

Franz Köstler Bibliothekar

 

 

 

 

 

  Leicht zu Lesen, unterhaltsam, wie Heinz und sein Herrl den Alltag im Gemeindebau meistern. 

 Beim Gassi gehen mit Heinz, kommt es durch die Namensgleichheit zu einem unglücklichen Zusammenstoß mit einem Nachbarn. Dieser tritt nach Heinz, verliert dabei das Gleichgewicht, stürzt unglücklich und verstirbt ein paar Tage darauf.

 Er fühlt sich Schuldig an den Tod des nachbarn.

 Beim Begräbnis des Nachbarn, tritt Irene seine Liebe in sein Leben, die er später heiratet.

Franz Köstler

 Woska-Nimmervoll, Eva - Heinz und sein Herrl
Roman. Wien: Kremayr & Scheriau

 Erschienen: 2019.

 191 Seiten - Fest Gebunden

 SBN 978-3-218-01155-6
  

 

 Hardcover256 Seiten
Format: 140 x 215
ISBN: 9783701735006
Erscheinungsdatum: 18.02.2020
Residenz Verlag

Die Autoren beschreiben Hitlers Familie, Kindheit, Schulzeit und Jugend im sozialen und kulturellen Umfeld.

Die LeserInnen erfahren von der Schulzeit, vom jähzornigen Vater, der seinen Sohn häufig schlägt, von Adolfs Vorliebe für Karl May bzw. dessen Häuptling Winnetou, der Schmerzen stoisch erträgt, von der Mutter, die sich um den schwächlichen Adolf auch aufgrund des frühen Todes von vier Geschwistern übermäßig sorgt. Von den Anfängen in Braunau bis zur Abreise aus Wien nach München. Nationaler Fanatismus, Rassenhass und Antisemitismus sind in der Gesellschaft besonders (Lueger in Wien) in Linz längst verankert, ehe Hitler und die Nationalsozialisten ihren Aufstieg beginnen. Hitlers radikalisierte Rhetorik konnte erst dann wirksam werden, als sein Publikum bereits wusste, wovon er sprach. 

Ich habe es in zwei Abenden ausgelesen!